Archiv
Diese Seite wird im nächsten Schritt mit Rückblicken, Meldungen und vergangenen Veranstaltungen gefüllt.
Rückblick
Beiträge und Veranstaltungen
Veranstaltung · 14.05.2026
8. Interkulturelles Begegnungsfest
Das 8. Interkulturelle Begegnungsfest lädt am Donnerstag, 14. Mai 2026 von 14 bis 20 Uhr zum gemeinsamen Feiern, Austauschen und Erleben kultureller Vielfalt ein.
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8. Interkulturelles Begegnungsfest
Gemeinsam. Vielfalt erleben. Miteinander feiern.
Alle sind herzlich willkommen – Jung & Alt, Groß & Klein, aus allen Kulturen.
Beim Interkulturellen Begegnungsfest erwarten die Besucherinnen und Besucher Begegnung, Austausch, Musik, Kultur, internationale Köstlichkeiten sowie Spaß und Aktionen für Groß und Klein.
Programmpunkte:
• Begegnen – kennenlernen und austauschen
• Vielfalt – Kulturen entdecken und verstehen
• Musik & Kultur – Bühnenprogramm und Darbietungen
• Essen & Trinken – internationale Köstlichkeiten genießen
• Spaß & Aktionen – für Groß und Klein
Gemeinsam sind wir stark!
Quelle: kerner-marburg.de
Veranstaltung · 19.06.2024
Brasilianisches Junifest
Erstmalig wird auf dem Lutherischen Kirchhof ein Brasilianisches Junifest gefeiert! Die Mitglieder von Brasa e.V., dem Verein für brasilianische Kultur in Marburg, organisieren ein Fest mit Musik, gutem Essen und Tanz.
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Erstmalig wird auf dem Lutherischen Kirchhof ein Brasilianisches Junifest gefeiert! Die Mitglieder von Brasa e.V., dem Verein für brasilianische Kultur in Marburg, organisieren ein Fest mit Musik, gutem Essen und Tanz.Quelle: kerner-marburg.de
Veranstaltung · 30.05.2024
Interkulturelles Begegnungsfest
Begegnungsfest 2024 Bereits zum 6. Mal feiern wir das Interkulturelle Begegnungsfest. Am Donnerstag, den 30.Mai 2024 (Fronleichnam) laden wir herzlich zum gemeinsamen Feiern und netten Begegnungen ein. Zahlreiche Initia…
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Begegnungsfest 2024Bereits zum 6. Mal feiern wir das Interkulturelle Begegnungsfest.
Am Donnerstag, den 30.Mai 2024 (Fronleichnam) laden wir herzlich zum gemeinsamen Feiern und netten Begegnungen ein.
Zahlreiche Initiativen stellen sich und ihre Arbeit vor. Wie immer können Infostände aufgebaut und Speisen und Getränke angeboten werden.
Es gibt Livemusik und eine offene Bühne für alle, die spontan etwas beitragen wollen.
Wer mitmachen möchte, melde sich per Mail: info@kerner-marburg.de
Quelle: kerner-marburg.de
Veranstaltung · 28.05.2024
Kreisgespräch
In vielen Kulturen sind Kreisrituale bis heute ein fester Bestandteil des Gemeinschaftslebens. Menschen versammeln sich häufig um ein Feuer, lauschen einander und lassen sich von den Erfahrungen und dem Wissen aller Anw…
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In vielen Kulturen sind Kreisrituale bis heute ein fester Bestandteil des Gemeinschaftslebens. Menschen versammeln sich häufig um ein Feuer, lauschen einander und lassen sich von den Erfahrungen und dem Wissen aller Anwesenden leiten. So gelten Kreise als eine der Urformen der Menschheit, um respektvoll miteinander zu reden. All die Kreise verbindet eine offene Haltung der Teilnehmenden, ein achtsames Reden und präsentes Zuhören.Diese Qualitäten des Miteinanders werden wir kennenlernen und gemeinsam erleben. Die Kreisgespräche beinhalten Momente der Stille, Körperwahrnehmungsübungen und Gespräche in kleinen und großen Kreisen.
Die Treffen immer am letzten Dienstag des Monats statt.
Quelle: kerner-marburg.de
Veranstaltung · 30.04.2023
Frühlingsfest
Am Sonntag, den 30. April, lädt der Kerner herzlich zum alljährlichen Frühlingsfest ein. Los geht es um 12:30 bis 16:00 Uhr auf dem Lutherischen Kirchhof. Es erwarten euch musikalische Unterhaltung der Band „Die Fremden…
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Am Sonntag, den 30. April, lädt der Kerner herzlich zum alljährlichen Frühlingsfest ein. Los geht es um 12:30 bis 16:00 Uhr auf dem Lutherischen Kirchhof. Es erwarten euch musikalische Unterhaltung der Band „Die Fremden“, indische Gemüsesuppe vom Gewinner des Richtsberger Suppenfests 2023 Nirmal Singh Hanspal, Getränke und ein gemütliches Beisammensein. Außerdem gibt es chinesische Kalligrafie von Xin Zheng.
Bei Fragen gerne an Jehan Laktineh wenden:
jehan.laktineh@ekkw.de
Quelle: kerner-marburg.de
Veranstaltung · 19.12.2021
Kerner’s Corner: Demokratisches Gespräch
Wir setzen unser Demokratisches Gespräch fort! Nächster Termin: 19.12. von 11-12 Uhr Wir möchten einen öffentlichen Austausch fördern. Demokratisches Gespräch bedeutet für uns, dass sich jede*r einbringen kann. Über die…
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Wir setzen unser Demokratisches Gespräch fort!
Nächster Termin: 19.12. von 11-12 Uhr
Wir möchten einen öffentlichen Austausch fördern.
Demokratisches Gespräch bedeutet für uns, dass sich jede*r einbringen kann.
Über die Themen, die angesprochen werden, entscheiden die Teilnehmenden selbst. Ein Einstieg ist damit zu jedem Treffen möglich.
„Sprich‘ für dich!“ lautet das Motto. Das bedeutet: Verlass‘ dich nicht darauf, dass andere deine Sicht vertreten! Nur Du kannst Deine Meinung richtig vertreten! 🙂
Alle 14 Tage treffen wir uns von 11-12 Uhr auf dem Kirchhof der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien zu Kerner’s Corner.
Weitere Termine sind: 19.12.
Hier findest Du das Plakat.
Quelle: kerner-marburg.de
Veranstaltung · 24.10.2021
Kunst im Kerner: Marburg – Ein kleines Paradies
„Marburg – Ein kleines Paradies“ von Majid Saberinejad & Saeideh Keshavarz Geöffnet: Vom 24.10. bis zum 14.11. jeden Samstag und Sonntag von 14-18 Uhr. Lutherischer Kirchhof 3 35037 Marburg
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„Marburg – Ein kleines Paradies“
von Majid Saberinejad & Saeideh Keshavarz
Geöffnet:
Vom 24.10. bis zum 14.11. jeden Samstag und Sonntag von 14-18 Uhr.
Lutherischer Kirchhof 3
35037 Marburg
Quelle: kerner-marburg.de
Veranstaltung · 24.10.2021
Herbstfest
Bitte für bessere Planung um Anmeldung bei: engagiertestadt@freiwilligenagentur-marburg.de Herbstfest 24. Oktober 2021 12:30-16 Uhr Mit warmer Küche, warmen Getränken, Kuchen, Musik und Kunst! Plakat
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Bitte für bessere Planung um Anmeldung bei: engagiertestadt@freiwilligenagentur-marburg.de
Herbstfest
24. Oktober 2021
12:30-16 Uhr
Mit warmer Küche, warmen Getränken, Kuchen, Musik und Kunst!
Quelle: kerner-marburg.de
Veranstaltung · 19.08.2021
Der Politische Salon: Was ist gut/IST was gut in Afghanistan?
In Kooperation mit der Volkshochschule Marburg, „Arbeit und Leben Marburg“ und „Arbeit und Leben Hessen“ veranstaltet das Kerner-Netzwerk einen Politischen Salon zum Thema „Was ist gut/IST was gut in Afghanistan?“. Refe…
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In Kooperation mit der Volkshochschule Marburg, „Arbeit und Leben Marburg“ und „Arbeit und Leben Hessen“ veranstaltet das Kerner-Netzwerk einen Politischen Salon zum Thema „Was ist gut/IST was gut in Afghanistan?“.
Referent ist Dr. Matin Baraki
Der Politische Salon wird von Johannes M. Becker gestaltet und moderiert.
Bei gutem Wetter findet der „Salon“ draußen statt, bei schlechtem Wetter in der Kirche.
Der Afghanistan-Krieg, der in Berlin lange Jahre nicht mit diesen Worten genannt wurde, ist in einem Destaster geendet. Von der übereiligen Erklärung der „uneingeschränkten Solidarität“ der Bundesrepublik mit den unter Schock stehenden USA im Jahre 2001 durch Kanzler Schröder bis zum wenig heroischen Abzug der Bundeswehr und anderer Truppen dieser Tage ereignete sich ein Trauerspiel historischen Ausmaßes. Der Politische Salon wird einige der anstehenden und drängenden Fragen beantworten.
Anmeldung erforderlich (bis 18.08.): https://www.vhs-marburg.de/kurssuche/kurs/Der-politische-Salon-Was-ist-gutIST-was-gut-in-AfghanistanEUR/nr/S10025/bereich/details/?Contrast=18
Quelle: kerner-marburg.de
Veranstaltung · 06.08.2021
Kunst im Kerner: #LANDSCHAFT
Marius Rosinski Jg. 1979 / Geboren in Bad Wildungen / Seit 2000 in Marburg #LANDSCHAFT Zeitgenössische Landschaftsmalerei Ausstellung im Kerner, Lutherischer Kirchhof – 29.08.2021 Marius Rosinski befasst sich in seinen…
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Marius Rosinski Jg. 1979 / Geboren in Bad Wildungen / Seit 2000 in Marburg#LANDSCHAFT
Zeitgenössische Landschaftsmalerei
Ausstellung im Kerner,
Lutherischer Kirchhof
- – 29.08.2021
Marius Rosinski befasst sich in seinen Bildern zumeist mit Natur- und Landschaftsthemen. Die Landschaften und die Natur „Zuhause“ in Nord- und Mittelhessen rund um Marburg sowie im Kellerwald sind es, die berühren und immer wieder gemalt werden wollen. Inspirationen kommen sowohl aus der klassischen als auch aus der zeitgenössischen Landschaftsmalerei sowie aus dem in den letzten Jahren immer größer werdenden PleinAir-Painting Movement.
Trotz dieser Anleihen aus den klassischen Techniken sind das Abstrakte und das Formenexperiment ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit. Realismus, Impressionismus und Abstraktion sind im ständigen Dialog miteinander. Zum Einsatz kommen Ölfarben, die mal ganz pastos und mal in hauchdünner Lasur aufgetragen werden. Die Ausstellung #LANDSCHAFT zeigt einen Querschnitt durch die aktuellen Arbeiten.
Neben der Ölmalerei entstehen Aquarelle, Bilder in Gouache oder kolorierte Tuschezeichnungen nach Manier des urban sketching. Alle Bilder entstehen nicht nur im eigenen Marburger Atelier, sondern auch immer mehr mit Feldstaffelei und Skizzenbuch direkt vor Ort…
Termine:
06. – 08.08.21
13. – 15.08.21
20. – 22.08.21
27. – 29.08.21
jeweils von 14:00 – 19:00 Uhr
Eintritt frei
Quelle: kerner-marburg.de
Veranstaltung · 18.07.2021
Kerner’s Begegnungscafé
Mit freundlicher Unterstützung durch die „misch mit“ Projektförderung findet ab diesem Sonntag regelmäßig Kerner’s Begegnungscafé statt. Nähere Infos findet ihr / finden Sie im Flyer. Dieser darf gerne über eure / Ihre…
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Mit freundlicher Unterstützung durch die „misch mit“ Projektförderung findet ab diesem Sonntag regelmäßig Kerner’s Begegnungscafé statt. Nähere Infos findet ihr / finden Sie im Flyer. Dieser darf gerne über eure / Ihre Verteiler weitergeleitet werden. Alle sind herzlich eingeladen! Besonders ansprechen möchten wir Menschen, die noch nicht so lange in Marburg leben, die noch nicht so richtig angekommen sind und Anschluss suchen.
Wir freuen uns auf nette Begegnungen bei einer schönen Tasse Kaffee.
Ansprechpartner:
Michael Bolze (michael.bolze@ekkw.de)
Interkulturelles Begegnungszentrum Kerner e.V.
Quelle: kerner-marburg.de
Veranstaltung · 11.07.2021
Interkulturelles Begegnungsfest
Wir treffen uns zu einem gemeinsamen Fest. Wer mag, kann einen Stand anbieten. Es gibt eine offene Bühne. Dort kann Musik gemacht, getanzt oder geredet werden. Bitte bringt Euch Geschirr und Besteck selbst mit! Falls ih…
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Wir treffen uns zu einem gemeinsamen Fest. Wer mag, kann einen Stand anbieten. Es gibt eine offene Bühne. Dort kann Musik gemacht, getanzt oder geredet werden.
Bitte bringt Euch Geschirr und Besteck selbst mit!
Falls ihr etwas anbieten wollt, meldet euch bei: michael.bolze@ekkw.de
Quelle: kerner-marburg.de
Veranstaltung · 02.05.2021
Kerners Fokus: Junge Menschen in der Krise
Kurzvortrag und Gespräch mit Dr. Stephan Heinrich Nolte, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin & Kinder- und Jugendpsychotherapeut Lutherischer Kirchhof, Marburg Sonntag, 02. Mai 2021 11 Uhr „Kinder sind nicht die Gefä…
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Kurzvortrag und Gespräch
mit Dr. Stephan Heinrich Nolte, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin & Kinder- und Jugendpsychotherapeut
Lutherischer Kirchhof, Marburg
Sonntag, 02. Mai 2021
11 Uhr
„Kinder sind nicht die Gefährdetsten, aber die am meisten Betroffenen der Pandemie“, sagt Dr. Stephan H. Nolte im Interview mit der Oberhessischen Presse. In einem Kurzvortrag wird er seine Perspektive auf die aktuelle Situation von Kindern und Jugendlichen darstellen.
Anschließend möchten wir mit Euch und Ihnen über das Gesagte und über ergänzende Erfahrungen ins Gespräch kommen und überlegen, was wir jetzt gegen Leid und (mögliche) entwicklungspsychologische Schäden tun sollten.
Wir laden Sie und Euch zur ersten „Kerner’s Corner Special“,
Kurzvortrag und Diskussion am historischen Gebäude „Kerner“ auf dem Lutherischen Pfarrhof, ein.
Bitte bringen Sie eine Maske mit.
Quelle: kerner-marburg.de
Veranstaltung · 01.05.2021
Mobile Zukunftswerkstatt Demokratie Bildung | agent21 Zukunftswerkstatt
Mobile Zukunftswerkstatt Demokratie Bildung von der agent21 Zukunftswerkstatt in der Pfarrkirche vom 1. Mai bis zum 31. Juli 2021 Als Werkzeug der Zukunftswerkstatt Demokratie Bildung ist in der Pfarrkirche St. Marien v…
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Mobile Zukunftswerkstatt Demokratie Bildung von der agent21 Zukunftswerkstatt in der Pfarrkirche vom 1. Mai bis zum 31. Juli 2021 Als Werkzeug der Zukunftswerkstatt Demokratie Bildung ist in der Pfarrkirche St. Marien vom 1. Mai bis zum 31. Juli 2021die HUMAN RIGHTS Austellung von Thomas Gebauer zu sehen.28 großformatigen Exponate (120×90 cm), in die sowohl in englischer als auch in arabischer Sprache die Menschenrechte eingearbeitet sind, zeigen Motive und Situationen aus den Zusammenhängen der Demokratiebewegung (2011/12) innerhalb des Arabischen Frühlings in Sfax, der tunesischen Städtepartnerstadt von Marburg, die den Ruf der Menschen in Tunesien nach Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit und zugleich den Beginn des Arabischen Frühlings vor 10 Jahren erinnern.
Ergänzt werden diese 28 Fotografien durch Plakate, auf denen das Thema Demokratie als Grundlage, Perspektive und Voraussetzung für die von Freiheit und Gerechtigkeit getragene menschenwürdige Teilhabe der Menschen am Leben und ihr Zugang zu den existentiellen Überlebens Ressourcen im globalen Kontext dargestellt werden. Durch die besondere Plakatgestaltung mittels fotografischer Klammern werden die von der UN 1948 festgeschriebenen 30 grundlegenden Menschenrechte in einen unmittelbaren Zusammenhang zu den für die Menschen aber auch für den Fortbestand aller natürlichen Lebensformen auf dem Planeten Erde wichtigen Überlebens Ressourcen (z.B. Wasser, Erde, Zeit, Nahrung, Bildung, Gesundheit, Gerechtigkeit etc.) gestellt und so in Wort (in englischer Sprache) und Bild als Schlüssel Dimension von Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit sichtbar und begreifbar gemacht. Die gesamte HUMAN RIGHTS Ausstellung hat Thomas Gebauer als mobilen Ausstellungsbaustein hochwertig auf LKW Plane produziert, sodass sie von Schulen und Bildungsträgern im Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Universitätsstadt Marburg mit einer entsprehenden didaktischen Anleitung ausgeliehen werden kann. Kontakt: thomas.a.gebauer@gmail.com. Zu den Themen der HUMAN RIGHTS Ausstellung organisiert die agent21 Zukunftswerkstatt auf dem Kirchhof vor der Pfarrkirche – nach den C19 Regeln – eine Kunststation zum aktiven Mitmachen.Hier geht’s zum Plakat.
Quelle: kerner-marburg.de
Veranstaltung · 18.04.2021
Konzept-Treffen Kerner
Wir laden Euch herzlich ein, mit uns gemeinsam über den Kerner und die weitere Gestaltung des Kerner-Netzwerks zu sprechen. Weitere Informationen folgen.
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Wir laden Euch herzlich ein, mit uns gemeinsam über den Kerner und die weitere Gestaltung des Kerner-Netzwerks zu sprechen.
Weitere Informationen folgen.
Quelle: kerner-marburg.de
Beitrag · 14.05.2026
8. Interkulturelles Begegnungsfest
8. Interkulturelles Begegnungsfest Gemeinsam. Vielfalt erleben. Miteinander feiern. Alle sind herzlich willkommen – Jung & Alt, Groß & Klein, aus allen Kulturen. Beim Interkulturellen Begegnungsfest erwarten die Besuche…
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8. Interkulturelles Begegnungsfest
Gemeinsam. Vielfalt erleben. Miteinander feiern.
Alle sind herzlich willkommen – Jung & Alt, Groß & Klein, aus allen Kulturen.
Beim Interkulturellen Begegnungsfest erwarten die Besucherinnen und Besucher Begegnung, Austausch, Musik, Kultur, internationale Köstlichkeiten sowie Spaß und Aktionen für Groß und Klein.
Programmpunkte:
• Begegnen – kennenlernen und austauschen
• Vielfalt – Kulturen entdecken und verstehen
• Musik & Kultur – Bühnenprogramm und Darbietungen
• Essen & Trinken – internationale Köstlichkeiten genießen
• Spaß & Aktionen – für Groß und Klein
Gemeinsam sind wir stark!
Quelle: kerner-marburg.de
Beitrag · 13.04.2023
Interkultureller Begegnungsabend
Ihr habt Lust darauf neue Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen kennenzulernen? Dann kommt zum interkulturellen Begegnungsabend.
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Ihr habt Lust darauf neue Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen kennenzulernen? Dann kommt zum interkulturellen Begegnungsabend.
Die Abende finden an jedem ersten Freitag im Monat statt – mit jeweils unterschiedlichen Programm.
Kommt gerne dazu und gestaltet mit!
Ob traditionelle Musik, Tänze, Kochkurse oder ähnliches – wir freuen uns auf bunte Abende zusammen!
Bei Fragen meldet euch gerne an info@kerner-marburg.de
Quelle: kerner-marburg.de
Beitrag · 21.06.2021
Erinnerung an die entwendeten und zerstörten Kunstwerke der agent21 MitMach-Kunststation auf dem Lutherischen Kirchhof
Mobile Kunstwerkstatt vom Lutherischen Kirchhof wurde in der Nacht vom 13. auf den 14. Juni leider entwendet und zerstört. Die zurückgebliebenen zerstörten Kunstwerke werden von Thomas Gebauer repariert, um die Kunstwer…
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Mobile Kunstwerkstatt vom Lutherischen Kirchhof wurde in der Nacht vom 13. auf den 14. Juni leider entwendet und zerstört. Die zurückgebliebenen zerstörten Kunstwerke werden von Thomas Gebauer repariert, um die Kunstwerke fertigzustellen.
Bild in Arbeit zu ‚Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und Menschenrechte‘Bild in Arbeit zu ‚Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und Menschenrechte‘Das Bild Welcome, eine Arbeit von Schülerinnen des Gymnasiums SteinmühleDas Bild aus der agent21 Flussgalerie „Wassermangel, Klimaflüchtlinge, Zukunft“ zeigt eine Interpretation von Arno Uth nach dem Gemälde von Theodore Gericault: Das Floß der MedusaDie agent21 MitMach-Kunststation zu den Themen MENSCHENRECHTE VIELFALT ZUKUNFT KLIMA WASSER ARTENSCHUTZ und BIODIVERSITÄT entwickelte sich wunderbar u.a. durch die tatkräftige Mitarbeit von Miranda Pastor aus Spanien und zahlreicher großer und kleiner KünstlerInnen seit April diesen Jahres im öffentlichen Raum des lutherischen Kirchhofs als Außenbaustein zur HUMAN RIGHTS Ausstellung in der Pfarrkirche.
Hier eine fotografische Erinnerung von Thomas Dimroth.
Hintergrund:
Mobile Zukunftswerkstatt Demokratie Bildung von der agent21 Zukunftswerkstatt in der Pfarrkirche vom 1. Mai bis zum 31. Juli 2021
Als Werkzeug der Zukunftswerkstatt Demokratie Bildung ist in der Pfarrkirche St. Marien vom 1. Mai bis zum 31. Juli 2021 die HUMAN RIGHTS Austellung von Thomas Gebauer zu sehen.
28 großformatigen Exponate (120×90 cm), in die sowohl in englischer als auch in arabischer Sprache die Menschenrechte eingearbeitet sind, zeigen Motive und Situationen aus den Zusammenhängen der Demokratiebewegung (2011/12) innerhalb des Arabischen Frühlings in Sfax, der tunesischen Städtepartnerstadt von Marburg, die den Ruf der Menschen in Tunesien nach Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit und zugleich den Beginn des Arabischen Frühlings vor 10 Jahren erinnern.
Ergänzt werden diese 28 Fotografien durch Plakate, auf denen das Thema Demokratie als Grundlage, Perspektive und Voraussetzung für die von Freiheit und Gerechtigkeit getragene menschenwürdige Teilhabe der Menschen am Leben und ihr Zugang zu den existentiellen Überlebens Ressourcen im globalen Kontext dargestellt werden. Durch die besondere Plakatgestaltung mittels fotografischer Klammern werden die von der UN 1948 festgeschriebenen 30 grundlegenden Menschenrechte in einen unmittelbaren Zusammenhang zu den für die Menschen aber auch für den Fortbestand aller natürlichen Lebensformen auf dem Planeten Erde wichtigen Überlebens Ressourcen (z.B. Wasser, Erde, Zeit, Nahrung, Bildung, Gesundheit, Gerechtigkeit etc.) gestellt und so in Wort (in englischer Sprache) und Bild als Schlüssel Dimension von Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit sichtbar und begreifbar gemacht.
Die gesamte HUMAN RIGHTS Ausstellung hat Thomas Gebauer als mobilen Ausstellungsbaustein hochwertig auf LKW Plane produziert, sodass sie von Schulen und Bildungsträgern im Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Universitätsstadt Marburg mit einer entsprechenden didaktischen Anleitung ausgeliehen werden kann. Kontakt: thomas.a.gebauer@gmail.com.
Quelle: kerner-marburg.de
Beitrag · 07.06.2020
Offener Brief „Evakuierung der Lager“
Offener Brief: Relocation jetzt – gerade wegen Corona! In einem offenen Brief an lokale Vertreter*innen in Bundestag, Landtag und Europaparlament fordern wir zusammen mit der Initiative „200 nach Marburg“ und der „Seebr…
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Offener Brief: Relocation jetzt – gerade wegen Corona!In einem offenen Brief an lokale Vertreter*innen in Bundestag, Landtag und Europaparlament fordern wir zusammen mit der Initiative „200 nach Marburg“ und der „Seebrücke Marburg“ die Relocation von Geflüchteten aus den griechischen Lagern – nicht trotz sondern gerade wegen der drohenden Katastrophe durch Corona!
Der offene Brief im Wortlaut (auch hier als pdf):
OFFENER BRIEF
Marburg, 11.04.2020
Betreff: Relocation jetzt – gerade wegen Corona
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Leid der Geflüchteten an den Südgrenzen Europas geht weiter – und wird sich durch die sicher zu erwartende Ausbreitung der Corona-Pandemie auf die Flüchtlingslager weiter dramatisch verschärfen.
Das Schicksal dieser Menschen darf nicht gegen politische Interessen ausgespielt oder durch die Auswirkungen der Pandemie im eigenen Land übertönt werden. Wir als zivilgesellschaftliche Initiativen fordern Sie als unsere politischen Vertreterinnen und Vertreter auf, sich für die Einhaltung der Menschenrechte einzusetzen und die Geflüchteten aus den griechischen Lagern sofort zu evakuieren! Die Aufnahme von 50 unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten ist tatsächlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Rund 40.000 Migrant*innen und Geflüchtete befinden sich aktuell auf den griechischen Ägäis-Inseln: in überfüllten Flüchtlingscamps und unter menschenunwürdigen hygienischen Bedingungen.
Es droht eine humanitäre Katastrophe!
Wir dürfen die Menschen an den europäischen Außengrenzen in Zeiten der Krise nicht zurück lassen. Auch am letzten Sonntag fanden in zahlreichen Städten Protestaktionen unter dem Motto #leavenoonebehind statt, bei denen viele Menschen, unter Beachtung aller Maßnahmen zum Infektionsschutz, ihre Kritik der Verhältnisse an den europäischen Außengrenzen und ihre Forderungen an die Verantwortlichen ausgedrückt haben.
Marburg und die zuständigen politischen Gremien haben wiederholt öffentlich erklärt, dass sie bereit sind, Geflüchtete aus den Lagern aufzunehmen. Ähnliche Erklärungen gibt es aus anderen Gemeinden in Hessen, wie z.B. aus Darmstadt, Wiesbaden oder Kassel und bundesweit aus Potsdam oder Berlin. Mehr als 140 aufnahmebereite Kommunen haben sich zu sicheren Häfen erklärt und sagen: Wir haben Platz!
Die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker in Hessen, in Deutschland und in Europa haben dies bislang mit erklärter Unzuständigkeit – die Landesregierung schiebt die Verantwortung auf die Bundesregierung und die auf Europa – und fadenscheinigen bürokratischen Argumenten verhindert. Politikerinnen und Politiker tragen damit wesentlich dazu bei, dass Menschen weiterhin an den Südgrenzen Europas unter unwürdigen Bedingungen leben müssen – wegen ihrer großen Zahl auch mit einer erheblichen Belastung für die einheimische Bevölkerung. Es besteht jetzt die Gefahr, dass die Corona-Pandemie das Elend der Menschen in den Lagern ins Unvorstellbare verschlimmert und sehr viele Menschen sterben werden.
Natürlich hören wir auch das Argument, dass die Umsetzung der Relocation-Initiative gerade jetzt wegen der Corona-Pandemie nicht möglich sei. Vor der Pandemie wäre es leichter gewesen, das ist richtig. Aber gerade jetzt, wo sich die Situation für die Geflüchteten so verschärft, können die politischen Versäumnisse der Vergangenheit nicht die Rechtfertigung dafür sein, auch jetzt nichts zu tun. In der aktuellen Lage müssten die Menschen nach ihrer Ankunft in Marburg und in anderen Städten vermutlich zunächst in Quarantäne gehen. Eine mögliche Quarantäneunterbringung könnte, unter Erfüllung gebotener hygienischer Maßnahmen, leicht etwa in leerstehenden Tagungs- und Fortbildungseinrichtungen und Hotels erfolgen.
Es geht darum, Menschenleben zu retten!
Wir fordern die Umsetzung der Relocation-Initiative nach Marburg und in die anderen beteiligten Städte jetzt. Die Versäumnisse der Vergangenheit können nicht das Argument sein, auch jetzt nichts zu tun.
Mit freundlichen Grüßen,
Lydia Koblofsky
für das „Interkulturelle Begegnungszentrum Kerner“ aus Marburg, die Relocation-Initiative “200 nach Marburg” und die Seebrücke Marburg
Weitere Mitzeichner*innen:
agent21Zukunftswerkstatt
Ausländerbeirat der Universitätsstadt Marburg
Diakonisches Werk Marburg-Biedenkopf, Geschäftsführung und Fachbereich „Flucht und Migration“
Extinction Rebellion Marburg
Initiative Afghanisches Hilfswerk e.V.
Kulturhorizonte e.V.
Bislang haben nur fünf der angeschriebenen Politiker*innen auf den Offenen Brief reagiert:
- Sören Bartol (SPD), Bundestagsabgeordneter des Landkreis Marburg-Biedenkopf
- Angela Dorn (Bündnis 90/Die Grünen), Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, MdL
- Elisabeth Kula (DIE LINKE), Landtagsabgeordnete des Landkreis Marburg-Biedenkopf
- Angelika Löber (SPD), Landtagsabgeordnete des Landkreis Marburg-Biedenkopf
- Jan Schalauske (DIE LINKE), Landtagsabgeordneter des Landkreis Marburg-Biedenkopf
Die Antworten könnt Ihr beim Klick auf die Personennamen nachlesen.Bundestagsabgeordneter des Landkreis Marburg-Biedenkopf: Sören Bartol (SPD)
Antwort vom 14. April 2020
„Sehr geehrte Frau Koblofsky,
Sehr geehrtes Interkulturelles Begegnungszentrum Kerner,
Sehr geehrte „200 nach Marburg“-Gruppe,
Sehr geehrte Seebrücke Marburg,
vielen Dank für Ihren gemeinsamen offenen Brief. Sie haben Recht: eine humanitäre Krise in den Lagern für Geflüchtete auf den griechischen Inseln steht kurz bevor. Die Lager sind für eine geringere Zahl von Menschen ausgelegt, die hygienischen Bedingungen sind erschreckend und der Corona-Virus wird auf lang oder kurz auch keinen Bogen um diese Camps machen.
Ich habe bereits Anfang März einen Brief an den Bundesinnenminister Horst Seehofer geschrieben, nachdem die Terre des Hommes-Gruppe Marburg sich an mich gewandt hatte. In dem Brief habe ich den Innenminister auf die Initiative Marburgs aufmerksam gemacht und ihn gebeten, Marburg als Sicherem Hafen unbegleitete minderjährige Geflüchtete zuzuweisen.
In einem Antwortbrief aus dem Innenministerium hat der zuständige Staatssekretär allerdings darauf hingewiesen, dass Deutschland erst Geflüchtete aufnehmen könne, wenn die Situation an der griechisch-türkischen Grenze geordnet sei und eine europäische Lösung vorliege.
Daher bin ich froh, dass sich die SPD in der Großen Koalition vorerst durchsetzen konnte und in dieser Woche die ersten 50 Kinder von den griechischen Inseln nach Deutschland geholt werden.
Ja, Sie haben Recht – 50 Kinder sind mit Blick auf die große Zahl an Hilfsbedürftigen auf den griechischen Inseln ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich persönlich, aber gerade auch unsere Fachpolitiker*innen in der Bundestagsfraktion werden den Druck erhöhen, um die Aufnahme weiterer Schutzbedürftiger nun zeitnah durchzusetzen.
Ich bin sehr froh, dass die Universitätsstadt Marburg als Vorbild voran geht und innerhalb des Bündnisses der „Städte Sicherer Häfen“ so engagiert mitarbeitet. Auch die vielen ehrenamtlichen Initiativen in Marburg, die sich für Geflüchtete einsetzen, zeigen das überdurchschnittliche Engagement der Marburger Zivilgesellschaft.
Bitte lassen Sie uns den Druck auf den unterschiedlichen Ebenen, auf denen wir agieren, hochhalten – ich werde es tun.
Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund.
Sören Bartol“Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, MdL: Angela Dorn (Bündnis 90/Die Grünen)
Antwort vom 06.05.2020
Die Antwort von Angela Dorn ist hier nachzulesen.Landtagsabgeordnete des Landkreis Marburg-Biedenkopf: Elisabeth Kula (Die LINKE)
Antwort vom 14. April 2020
„Vielen Dank für die wichtige Initiative aus Marburg! Wir als LINKE. Im Hessischen Landtag unterstützen eure Forderungen und setzen uns vehement für ein Landesaufnahmeprogramm und für viele weitere sichere Häfen in Hessen und ganz Deutschland ein.“Landtagsabgeordnete des Landkreis Marburg-Biedenkopf: Angelika Löber (SPD)
Antwort vom 20. April 2020
„Sehr geehrte Frau Koblofsky,
vielen Dank für Ihre Nachricht vom 11. April 2020.
Dies betreffend habe ich am 9. April 2020 der Seebrücke Marburg eine Antwort zukommen lassen, welche Sie untenstehend finden. Im Sinne der flüchtenden Menschen würde ich es mir wünschen, dass die Landesregierung ihrer Ankündigung im Koalitionsvertrag bald nachkommen wird.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Angelika Löber
Mitglied des Hessischen Landtags
Betreff: Umsetzung des Landesaufnahmeprogramms
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre Nachrichten betreffend die Umsetzung des Landesaufnahmeprogramms.
Die Situation für die große Anzahl flüchtender Menschen ist eine gravierende, sei es zwischen der Türkei und Griechenland oder in Libyen. Aus diesem Grund verstehe ich Ihr Anliegen sehr gut und befürworte es, dass eine adäquate Lösung gefunden wird.
Leider befindet sich die SPD-Fraktion im Hessischen Landtag in der Opposition, weswegen der Handlungsspielraum für mich sehr begrenzt ist.
Die schwarz-grüne Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, dass ein Landesaufnahmeprogramm für eine Gruppe Schutzsuchender mit hoher Vulnerabilität auferlegt werden soll. Nach der Landesregierung sollen mehr Flüchtlinge in Hessen aufgenommen werden, als es nach der üblichen Verteilung sein müsste. Aktuell laufen Gespräche darüber, welche Gruppe von Flüchtlingen berücksichtigt werden soll. Die Landesregierung möchte prüfen, ob unter anderem auch Seenotgerettete aufgenommen werden können. Laut dem flüchtlingspolitischen Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen bedürfe es allerdings einer ordentlichen und umfassenden Prüfung, damit am Ende ein rechtssicheres Programm zustande komme. Diese Prüfung gilt es abzuwarten.
Im Sinne der flüchtenden Menschen würde ich es mir wünschen, dass die Landesregierung ihrer Ankündigung im Koalitionsvertrag bald nachkommen wird. Auch die Bundesregierung und alle EU-Mitgliedstaaten sollten ihrer Verantwortung gerecht werden. Die von Seiten der Bundesregierung geplante Aufnahme unbegleiteter Kinder aus Griechenland ist ein guter Anfang.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Angelika Löber“Landtagsabgeordneter: Jan Schalauske (DIE LINKE)
Antwort vom 25.04.2020
Liebe Frau Koblofsky, liebe Menschen vom Interkulturellen Begegnungszentrum Kerner, liebe Mitstreiter*innen von „200 nach Marburg“, liebe Seebrücke Marburg,
vielen Dank für Ihren und Euren unermüdlichen Einsatz für Geflüchtete im Allgemeinen und Ihr und Euer aktuelles Engagement mit Blick auf die Corona-Pandemie und ihre dramatischen Folgen für Menschen in den Flüchtlingslagern im Süden Europas. Ihre und Eure Forderung, die Geflüchteten aus den griechischen Lagern sofort zu evakuieren, teile ich voll und ganz! Die Corona-Pandemie droht die humanitäre Krise in den Lagern in eine gefährliche humanitäre Katastrophe zu verwandeln. Auch die Einschätzung, dass die Aufnahme von 50 unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten tatsächlich nicht viel mehr ist als ein Tropfen auf den heißen Stein, teile ich voll und ganz.
Bereits seit vielen Jahren sitzen viele tausend Menschen in den Lagern in Griechenland und Libyen unter menschenunwürdigen Bedingungen fest. Andere sterben tagtäglich im Mittelmeer bei dem Versuch nach Europa zu gelangen. Während verantwortliche Politiker in Europa von Humanität, Menschenrechten und Demokratie reden, werden diese Werte an den Außengrenzen der Europäischen Union mit Füßen getreten. Dieser Zustand ist unerträglich.
Es ist zivilen und staatlichen Seenotrettungseinsätzen zu verdanken, dass viele Zehntausende Menschen aus Seenot gerettet und in einen europäischen Hafen gebracht werden konnten. In Deutschland setzen sich wie Sie und Ihr unzählige Menschen für die Aufnahme und die Rechte Geflüchteter ein. Dieses Engagement gilt es zu unterstützen. Mehrere Städte und Gemeinden haben ihre Aufnahmebereitschaft signalisiert und sich als Teil der „Seebrücke-Bewegung“ zum „Sicheren Hafen“ erklärt, unter ihnen in Hessen: Marburg, Wiesbaden und Kassel.
Es ist endlich an der Zeit, dass die Bundesregierung und die sie tragenden Parteien diese Stimmen ernst nehmen und mehr Menschen in Not aufnehmen und die Flüchtlinge aus den Lagern an den Außengrenzen der EU solidarisch in Europa verteilt werden. Deutschland als eines der reichsten Länder kommt dabei eine große Verantwortung zu, Menschen aus den Südländern Europas aufzunehmen. Diese Verantwortung erwächst u.a. auch aus den Austeritätsprogrammen mit denen die deutsche Regierung Länder wie Griechenland zu Kürzungsdiktaten gezwungen hat.
Ich bin mit Ihnen einer Meinung, dass die Delegation der Verantwortung von Regierenden und sie tragenden Parteien immer auf eine jeweilig andere Ebene (vom Land zum Bund, von dort zur EU und wieder zurück) mit Blick auf die humanitäre Krise schwer erträglich ist. Deshalb bleibe ich auf einer Ebene für die ich gewählt bin: Das Land Hessen, dass meiner Meinung nach seinen Beitrag dazu leisten muss, an dieser Situation etwas zu ändern. Unsere Fraktion hat im Mai letzten Jahres die Landesregierung aufgefordert, ein Aufnahmeprogramm nach § 23 Abs. 1 AufenthG – wie im schwarzgrünen Koalitionsvertrag angekündigt – anzuordnen: zur Aufnahme der geretteten Menschen in Hessen. In diesem Antrag haben wir auch gefordert neue gesetzliche Grundlagen zu schaffen, die Kommunen die freiwillige Aufnahme von Geflüchteten ermöglichen soll. Im Februar 2020 haben wir beantragt, im Landeshaushalt für ein Aufnahmeprogramm notwendige Mittel zu veranschlagen. Beides wurde von den Mehrheitsfraktionen aus CDU und Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt. Ich habe Ihnen und Euch beide Anträge diesem Schreiben beigelegt.
Die Verzögerung eines Landeaufnahmeprogramms durch CDU und Bündnis 90/Die Grünen ist für die Menschen in Not fatal. Umso wichtiger, dass wegen aber auch unabhängig von der Corona-Pandemie weiter aus der Zivilgesellschaft Druck gemacht wird. Die kreativen Aktionen der #leavenoonebehind-Kampagne unter Beachtung aller Maßnahmen zum Infektionsschutz waren dazu ein wichtiger Beitrag.
Sie können sich darauf verlassen, dass die Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und ich als Person uns weiter nach Kräften für die sofortige Umsetzung eines Landesaufnahmeprogramms ebenso einsetzen werden wie dafür, dass Kommunen freiwillig Menschen auf der Flucht aufnehmen können, etwa aus den Lagern an den Außengrenzen der Europäischen Union.
Falls Sie Ideen und Überlegungen haben, wie wir gemeinsam der Forderung mehr Nachdruck verleihen können, zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren.
Freundliche Grüße,
Jan SchalauskeKeine Antworten auf unseren Brief erhielten wir von:
Landtagsabgeordnete:
Dr. Horst Falk (CDU)
Dirk Bamberger (CDU)
Karl-Hermann Bolldorf (AfD)
Abgeordnete des Europaparlaments (aus Hessen):
Dr. Udo Bullmann (SPD)
Nicola Beer (FDP)
Engin Eroglu (Freie Wähler)
Michael Gahler (CDU)
Martin Häusling (Bündnis 90/Die Grünen)
Sven Simon (CDU)
Christine Anderson (AFD)
Quelle: kerner-marburg.de
Beitrag · 06.06.2020
Kerner zeichnet den Appell „#MenschenWürdeSchützen – Solidarität geht über Grenzen“
Nach aktuellen Schätzungen des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) benötigen derzeit mehr als 1,4 Millionen besonders verletzliche Flüchtlinge dringend einen dauerhaften Aufnahmestaat. In Libyen, dem Libanon und anderen…
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Nach aktuellen Schätzungen des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) benötigen derzeit mehr als 1,4 Millionen besonders verletzliche Flüchtlinge dringend einen dauerhaften Aufnahmestaat. In Libyen, dem Libanon und anderen Staaten, in denen sie sich unter verheerenden Bedingungen in Lagern aufhalten müssen, sind ihr Leben, ihre Freiheit, ihre Sicherheit und ihre Gesundheit in konkreter Gefahr.
Vielen der etwa 1 Million Flüchtlinge, die sich im Libanon aufhalten, droht die Vertreibung aus Flüchtlingslagern.
Viele Flüchtlinge, die sich in Libyen aufhalten, sind dort Ausbeutung, Gewalt und Folter ausgesetzt. Tausende Flüchtlinge wurden aus Libyen in den Niger und nach Ruanda transferiert und warten dort auf einen Resettlement-Platz in anderen Ländern.
In Kenia leben fast 500.000 Flüchtlinge aus verschiedenen ostafrikanischen Konfliktgebieten wie Somalia, Südsudan, aber auch Kongo, Sudan, Ruanda, Eritrea, Burundi, Uganda; etwa 400.000 leben in zwei großen Flüchtlingslagern.
Menschen in extremer Not könnte durch die dauerhafte Neuansiedlung in einem zur Aufnahme bereiten Drittstaat geholfen werden, der ihnen den vollen und effektiven Flüchtlingsschutz gewährt und die Möglichkeit bietet, sich im Land zu integrieren. Der Vorteil solcher sogenannter „Resettlement-Programme“ liegt auf der Hand: Um der Not zu entkommen, müssten die Menschen sich nicht unter Lebensgefahr in die Hände krimineller Schlepper und Schleuser begeben oder auf eigene Faust versuchen, Schutz zu finden. Sichere und legale Zugangswege retten Leben!
Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen richtet sich deshalb mit 143 weiteren hessischen und bundesweiten Organisationen – darunter das Interkulturelle Begegnungszentrum Kerner in Marburg – mit dem Appell #MenschenWürdeSchützen an die Landesregierung: Lassen Sie Worten Taten folgen. Schaffen Sie ein Landesaufnahmeprogramm für Flüchtlinge in Not.
Auch die Oberbürgermeister von Darmstadt, Frankfurt, Gießen, Marburg, Wiesbaden und die Landräte der Landkreise Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau sowie weitere kommunal Verantwortliche haben den Appell unterschrieben.
Den vollständigen Appell findet Ihr hier.
Den Hintergrund zur gemeinsamen Forderung könnt Ihr hier nachlesen.
Quelle: kerner-marburg.de
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